Etwas Riskieren

No Wrisk, No Fun

Wenn du nichts riskierst, wirst du keinen Spaß haben. Stimmt dieses Sprichwort oder nicht? Ich finde, dieses Sprichwort hat sicher ein bisschen Wahrheit in sich, denn wenn du nur das machst, was dir bekannt ist, wirst du nie herausfinden wie etwas ist, was du noch nie ausprobiert hast. Wenn du in eine Bar gehst und immer Limonade bestellst, weil du Angst hast, dass dir die Sprite nicht schmeckt, dann wirst du nie herausfinden, ob die Sprite schmecken würde oder nicht. Wenn du einmal die Sprite bestellen würdest, würdest du es herausfinden und vielleicht schmeckt sie dir ja besser als die Limonade. Wenn du jedes Mal, wenn du Pizza bestellst, eine Pizza Margharita bestellst, weil dir ihr Geschmack bekannt ist, wirst du nie herausfinden ob dir vielleicht Thunfisch Pizza nicht auch schmecken würde. Vielleicht wird dir einmal angeboten auf ein großes Festival zu gehen, du aber nicht hingehen willst, weil du nicht weißt wie es dort vorgehen wird. Riskiere es. Riskiere, dass du vielleicht nicht weißt wie es dort vorgeht. Riskiere es. Denn wenn du dort bist, wirst du etwas fühlen, was du noch nie gefühlt hast...das Gefühl, etws geschafft zu haben, was du nie von dir gedacht hättest. Das Gefühl zu wissen, dass du über dich hinausgewachsen bist.

Du lebst nur einmal. Deswegen genieße dieses eine Leben, dass dir geschenkt wurde. Sei verrückt, solange du kannst, denn irgendwann wirst du ins richtige Leben hinausgehen und merken, dass dir etwas fehlt. Geschichten. Geschichten von Taten die du nicht getan hast, weil du Angst hattest. Angst hattest etwas Neues zu beginnen.

Irgendwann, wenn du alt bist, wirst du deinen Kindern dann erzählen "Einmal wäre ich fast auf das damals weltgrößte Festival gegangen, dann wäre ich fast nach Los Angeles zu einer Weltpremiere gefahren und fast wäre ich durch Amerika getrampt." Und die Worte 'fast wäre' werden sich jedes Mal, wenn du sie sagst, wie ein Klumpen im Hals anfühlen. Denn du wirst es bereuen. Bereuen, dass du dich nicht getraut hast.

1 Kommentar 10.10.15 18:21, kommentieren

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Ich lass für dich das Licht an - Revolverheld

Wenn wir nachts nach Hause gehen Die Lippen blau vom Rotwein Und wir uns bis vorne an der Ecke Meine große Jacke teilen Der Himmel wird schon morgenrot Doch du willst noch nicht schlafen Ich hole uns die alten Räder und wir fahren zum Hafen Ich lass für dich das Licht an obwohl's mir zu hell ist Ich hör mit dir Platten, die ich nicht mag Ich bin für dich leise, wenn du zu laut bist Renn für dich zum Kiosk, ob Nacht oder Tag Ich lass für dich das Licht an, obwohl's mir zu hell ist Ich schaue mir Bands an, die ich nicht mag Ich gehe mit dir in die, schlimmsten Schnulzen Ist mir alles egal, Hauptsache du bist da Ich würde meine Lieblingsplatten Sofort für dich verbrennen Und wenn es für dich wichtig ist Bis nach Barcelona trampen Die Morgenluft ist viel zu kalt Und ich werde langsam heiser Ich seh' nur dich im Tunnelblick Und die Stadt wird langsam leiser Ich lass für dich das Licht an obwohl's mir zu hell ist Ich hör mit dir Platten, die ich nicht mag Ich bin für dich leise, wenn du zu laut bist Renn' für dich zum Kiosk, ob Nacht oder Tag Ich lass für dich das Licht an, obwohl's mir zu hell ist Ich schaue mir Bands an, die ich nicht mag Ich gehe mit dir in die, schlimmsten Schnulzen Ist mir alles egal, Hauptsache du bist da Ich lass für dich das Licht an, obwohl's mir zu hell ist Ich hör' mit dir die Platten, die ich nicht mag Ich bin für dich leise, wenn du zu laut bist Renn für dich zum Kiosk, ob Nacht oder Tag Ich lass für dich das Licht an, obwohl's mir zu hell ist Ich schaue mir Bands an, die ich nicht mag Ich gehe mit dir in die schlimmsten Schnulzen Ist mir alles egal, Hauptsache du bist da Wenn wir nachts nach Hause gehen Die Lippen blau vom Rotwein Und wir uns bis vorne an der Ecke Meine große Jacke teilen.

1 Kommentar 7.6.15 10:23, kommentieren